Depression und Burnout im Studium


100 comments

  1. Ich finde es wirklich toll, wie offen Max mit dem Thema umgegangen ist – das ist nicht selbstverstĂ€ndlich. Wenn euch dunkle Gedanken umtreiben oder wenn ihr Hilfe und Informationen sucht, dann schaut in die Infobox. Da haben wir viele Anlaufstellen zusammengestellt.

  2. Deshalb studiere ich (wahrscheinlich) nicht. Ich will meine Jugend genießen denn die krieg ich nie zurĂŒck. Solange ich genug Geld zum Leben habe und mein Job nicht komplett scheiße ist bin ich glĂŒcklich

  3. Ganz wichtig, ob es jetzt ne Depression ist oder nicht, geh zum Friseur und lass dir die Spinnenbeine links und rechts abschneiden.

  4. Es steht geschrieben:
    Er sprach aber zu seinen JĂŒngern: Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt fĂŒr das Leben, was ihr essen, noch fĂŒr den Leib, was ihr anziehen sollt! Das Leben ist mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung. Betrachtet die Raben, die nicht sĂ€en noch ernten, die weder Vorratskammer noch Scheune haben, und Gott ernĂ€hrt sie. Wie viel seid ihr mehr als die Vögel!  Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner LebenslĂ€nge eine Elle zusetzen? 
    Wenn ihr nun auch das Geringste nicht könnt, warum seid ihr um das Übrige besorgt? 
    Betrachtet die Lilien, wie sie wachsen; sie mĂŒhen sich nicht und spinnen auch nicht. Ich sage euch aber, selbst Salomo in all seiner Herrlichkeit war nicht bekleidet wie eine von ihnen. 
    Wenn aber Gott das Gras, das heute auf dem Feld steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wie viel mehr euch, KleinglÀubige! 
    Und ihr, trachtet nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und seid nicht in Unruhe! 
    Denn nach diesem allen trachten die Nationen der Welt; euer Vater aber weiß, dass ihr dies benötigt. Trachtet jedoch nach seinem Reich! Und dies wird euch hinzugefĂŒgt werden … Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.
    Lukas 12

    Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.
    MatthÀus 24

  5. Ich bin froh wenn ich die 10. klasse fertig hab… kann mir nicht vorstellen abi oder weiteres zu machen was schule angeht.

  6. Schöner Beitrag. Ich sehe mich in vielen Punkten wieder und ich kann dem Max nur empfehlen das direkt ernst zu nehmen. Das hĂ€tte ich auch viel frĂŒher tun sollen.
    Bei mir war es so, dass ich nach meiner Ausbildung ein Stipendium von meinem Arbeitgeber bekommen habe fĂŒr das Studium. Durch dieses Stipendium habe ich mir selbst einen richtigen Druck aufgebaut weil ich der Meinung war, dass alle von mir erwarten, dass ich das Studium jetzt mit Bestnoten bestehe. Anfangs hat das auch alles gut geklappt und ich habe mich richtig auf den Hintern gesetzt. Die Noten wurden immer besser und auch mein Arbeitgeber war sehr zufrieden. In mir selbst war ich aber sehr unruhig. Ich hatte das GefĂŒhl als wenn langsam alles zu viel wird und viel hinterfragt warum ich das ganze ĂŒberhaupt mache. Mit der Zeit habe ich mich dann immer mehr von meinen Freunden zurĂŒckgezogen. Ich habe zu Partys fast immer abgesagt, bin nicht mehr mit zum Sport und war nur noch sehr selten in der Uni. Fast zeitgleich setzten bei mir die ersten Panikattacken ein. Ich bin eines Nachts aufgewacht und hatte das GefĂŒhl ich habe einen Herzinfarkt. Seit dieser Attacke konnte ich Nachts kaum noch schlafen (vllt 2-3 Std) und habe regelmĂ€ĂŸig Abends Alkohol getrunken um ĂŒberhaupt schlafen zu können. Im Nachhinein hĂ€tten mir da schon alle Alarmglocken klingeln mĂŒssen aber ich habe es ignoriert und mir eingeredet, dass es mir gut geht. Mein Alltag bestand zu diesem Zeitpunkt vor allem aus Computerspielen und Schlafen. Ich habe bis zu 16 Std am Tag am Computer gehockt und irgendwelche Onlinespiele gespielt. Mein Tagesziel zu diesem Zeitpunkt war es immer einfach nur den Tag rum zu bekommen. Ich konnte mich einfach nicht motivieren etwas anderes zu machen. Komischerweise lief es in der Uni aber immer noch gut. Ich habe mir von Kommilitonen einfach nur noch die Klausurrelevanten Unterlagen geben lassen und mich dann vor der Klausurenphase zusammengerissen. Ich habe das aber alles ĂŒber inneren Druck gemacht und hatte keine Freude am Leben. So habe ich dann schließlich meinen Bachelor mit 1,3 bestanden und das Studium war vorĂŒber.
    Nachdem der ganze Druck dann von mir abgefallen ist machte ich mir natĂŒrlich Gedanken um meine Zukunft. Arbeiten kam fĂŒr mich irgendwie nicht in Frage weil mir dazu die Motivation fehlte und ich der Meinung war, dass ich eh kaum Chancen auf einen guten Job hĂ€tte. An jeder Stellenanzeige die ich las fand ich irgendwas warum ich keine Chance auf den Job habe. Als Resultat habe ich den Weg des geringsten Wiederstandes genommen und habe einfach im Master weiter studiert. Ich habe mein Leben aus dem Bachelor weiter gelebt und mich immer weiter runtergewirtschaftet. Komischerweise ging das auch irgendwie gut und ich hatte bis auf 2 Klausuren alle Leistungen erbracht. Da war ich dann aber seelisch und körperlich an einem solchen Tiefpunkt, dass es irgendwann nicht mehr ging mich fĂŒr einen Klausur zusammen zu reissen. Ich bekam es einfach nicht mehr hin. Ich ließ mich also Krankschreiben und vegetierte weiter vor mich hin. Irgendwann hat dann mein Bruder mit mir immer öfter das GesprĂ€ch gesucht und mich auf das Thema Depressionen angesprochen. Bis Dato hatte ich wirklich nicht daran gedacht, dass ich Depressiv sein könnte. Ich war der Meinung, dass ich einfach Faul bin und ein Motivationstief habe. Er hat mich dann ĂŒberredet in Psychotherapeutische Behandlung zu gehen. Der wohl beste Schritt den ich machen konnte. Kurz nach Beginn der Therapie habe ich dann entschlossen mein Masterstudium nach 3 Jahren abzubrechen und einen Strich unter das Thema zu machen. Es hat echt Kraft gekostet weil ich mich selbst wie der grĂ¶ĂŸte Versager der Erde gefĂŒhlt habe. Aktuell geht es mir viel besser. Ich bin zwar noch lange nicht ĂŒber den Berg und wĂŒrde mich immer noch als leicht Depressiv einstufen aber ich habe wieder Freude am Leben. Ich habe einen tollen Job der mir wirklich ehrlich Spaß macht. Ich treffe mich wieder mit meinen Freunden und sehe meine Familie oft. Zuletzt habe ich die Verantwortung fĂŒr einen kleinen Welpen ĂŒbernommen der mich richtig fordert.
    Ich kann nur wirklich jedem raten wenn ihr auch nur ansatzweise das GefĂŒhl habt, dass ihr es alleine nicht schafft dann besorgt euch Hilfe. Ja die Wartelisten sind lang aber man bekommt immer Hilfe wenn es Akut ist. Fangt an ĂŒber das Thema zu reden und versucht ehrlich zu euch selbst zu sein. HĂ€tte ich das gemacht hĂ€tte ich mir einige Jahre voller Leid erspart.

  7. Ganz ehrlich Leute, ein Studium, insbesondere im Naturwissenschaftlichen bereich setzt einfach Nerven aus Stahl voraus. Wenn Ihr dem nicht gewappnet seid warum studiert ihr ausgerechnet solch einen Studiengang? FĂŒr MINT StudiengĂ€nge muss die workethic einfach bulletproof sein. Nicht umsonst kommt man mit solchen AbschlĂŒssen an Spitzenpositionen und wird zu Topverdienern. Ohne Fleiß kein Preis, ganz einfach.

  8. Ich finde der Moderator geht sehr unsensibel mit diesem doch ernsten Thema und auch Max gegenĂŒber um. Ich hĂ€tte mir mehr EinfĂŒhlungsvermögen von ihm gewĂŒnscht. An Max stelle hĂ€tte ich mit dem Moderator nicht so offen sprechen können

  9. Man ihr heulsusen geht mal lieber 40 std arbeiten anstatt euch ĂŒber euer ferienstudium aufzuregen 😂😂😂

  10. Tja, das ist der tolle Neoliberalismus wo jeder seines GlĂŒckes Schmied ist. EIn System in dem der Mensch nur verwertbar sein muss und anstatt da endlich mal gegen aufzubegehren und solidarisch mit allen Menschen zu sein, versucht man lieber noch hĂ€rter zu arbeiten, um dann am Ende selbst oben zu stehen.

  11. Meine Strategie ist es, schon am anfang des Semesters immer kontinuierlich (nicht viel aber auch nicht zu wenig) zu lernen und am besten in der Biblothek, um in der Klausurphase weniger Stress zu habe. Neben dem Studium auch etwas abwechslungsreiches machen, damit meine ich nicht am Wochenende mit Alkohol die Birne wegzuballern, sondern Sport zu machen z.B Laufen oder Krafttraining um dort Stress abzubauen und aus dem Uni-Alltag Vorlesung, Seminare etc rauszukommen. Und falls es im Studium mal nicht gut lÀuft, geben Erfolge im Sport immer motivation und Selbstbewusstsein einem. Auch gesunde ErnÀhrung tut den Körper und Geist auch gut. Das sind Dinge, die ich umsetzte und es hilft mir. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen.
    Studium: Wirtschaftsingenieurwesen – Schwerpunkt Maschinenbau
    Semester: 2
    Fachhochschule

  12. Könnte heulen.. mache fachabitur im sozialen Bereich und meine lehrerin erwartet auch dasselbe wie von einem Studenten. Wird man diesem nicht gerecht wird mit " bekommst keinen Abschluss " gedroht. FĂŒhle mit ihm 🙏

  13. Ich hatte selber oft Depression vorallem wenn es in stressige Lebenslagen. Aber eins verstehe ich garnicht: Das Studium sollte doch eigentlich das entspannteste sein was man in sein Leben absolviert? Ich meine wann wird ja nicht gezwungen zu lernen, und oftmals reichen ein paar Tage lernen vollkommen aus. Ausserdem passiert doch nichts wenn man durchfÀllt.. man bekommt so zu sagen auch noch die Chance sein Studium nicht im festgelegten Zeitraum zu absolvieren. Deutschland ist glaub ich das entspannteste Land wenn es um studieren geht verglichen mit dem Niveau von England oder Frankreich.

  14. Interessantes Thema, aber unnahbar und respektlos dargestellt. Die Verantwortung gegenĂŒber dem Protagonisten völllig vernachlĂ€ssigt. Schön einen "Zoom" – eine Großaufnahme – auf den Betroffenen und dabei sich als Held fĂŒhlen. Nö, so nicht. Das ist kein redlicher Journalismus.

  15. Die Beratung hĂ€tte ich ihm auch geben können. Wenn man Selbstmordgedanken hat sollte man sich Hilfe holen? Danke dafĂŒr 😀

  16. Also bei FĂ€chern wie Physik, Informatik, Medizin und Jura muss man wirklich vorĂŒbergehend auf das restliche Leben verzichten đŸ€“đŸ˜‚ (ps. Studiere Informatik)

  17. Ganz einfach wenn man sich nichts auswendig merken kann Mathe studieren und wenn man sich gut Sachen merken kann dann Jura. Da hat er wohl das falsche gewÀhlt. xD

  18. Ich find das Beispiel entspricht nicht der RealitĂ€t, als ich 2013 an einer Psychischen Störung erkrankte, dauerte es ĂŒber 3-4 Monate, bis es bei der Psychischen Beratung der Uni ein Termin gab. Ich habe solange gewartet auf ein GesprĂ€ch, um Vorort zu erfahren, ich wĂ€re zu Akut erkrankt – ich muss zu einem Niedergelassenen Therapeuten. Ich weiß, ich war damit kein Einzelfall. Leider suchen sich die Leute viel zu spĂ€t Hilfe. Die Tipps der Therapeutin waren mir zu schwammig, zu ungenau – was vielleicht auch daran hĂ€ngt, falsche Vorstellungen an Therapeuten und deren können zu haben.
    Ich war nicht nur vom Studium belastet, sondern auch davon mich dabei noch Selbstfinanzierung zu mĂŒssen..
    Ich hab das Studium bis heute nicht beendet und Frage mich zu jeder KlausurenPhase, ob ich das wohl auch noch werde.

  19. "Weg von diesem stigmatisieren" … "Ich bin depressiv", "Alles was nach diesem "Ich bin" komm wird Gesetz und lĂ€sst sich nicht gut Ă€ndern".

    Was ich wĂ€hrend meines Klinikaufenthaltes von meinen Mitpatienten, bzw. auch aus eigener Erfahrung sagen kann, zu seiner Krankheit zu stehen, und sagen zu können "Ich bin …" ist ein großer Schritt in Richtung diese zu besiegen.

    Auch sonst scheint die Psychologin das ganze insgesamt herunterzuspielen, anstatt richtig bemĂŒht zu sein zu helfen.

  20. Max sieht krank aus. Seine Augen wirken leer. Und wenn er sich schon fĂŒr so einen Beitrag bereit stellt, schreit doch förmlich alles in ihm nach Hilfe. Diese Frau hat allerdings ĂŒberhaupt nix dazu beigetragen und er ist genau so schlau wie vorher.

  21. ich habe selbst 2 StudiengĂ€nge abgebrochen…das Problem sind die faschistischen Dozenten die Ihre Wut an unschuldigen Studenten auslassen. So wie sie damals misshandelt worden sind gehen sie auch erneut gegen ihre SchĂŒler. Und so ein gebrochener und wirklich labiler Maximilian soll dann neutral das Gesetz vertreten? Das wird nicht funktionieren da er Wut und Schmerz in sich trĂ€gt.
    Ein Mensch kann nicht richten…nur Gott kann es.

  22. Der Kern ist meistens ANGST.
    Angst vor der Zwangs-Vollstreckung der RundfunkabeitrÀge wenn man der Meinung ist dass er ungerecht ist.
    Und nach dem gesetzlich abgesicherten Raubzug der ÖRR wozu auch FUNK gehört, hat man kein Geld mehr, wird depressiv und sieht keinen Ausweg aus der Situation.
    Wie kann es so sein? Wieso dĂŒrfen die das? Dieser ganze Druck wegen 17,50 €, die man gerne fĂŒr was anderes ausgeben wollte.

  23. Ich will Jura studieren aber mehr und mehr ich hab das GefĂŒhl dass es nicht sein soll weil ich so viel schlechtes ĂŒber das Studium höre.

  24. Bei Jurastudenten stelle ich mir immer die Freude vor, wenn die schon alles perfekt gelernt haben und dann ein Gesetz geÀndert wird.

  25. Ich fand die Beraterin im Film jetzt nicht hilfreich. Einfach nur BlaBla. Sowas wie Urlaubssemester oder Kohle organisieren, das wĂŒrde helfen, finde ich.
    Ich hab das GefĂŒhl, dass der Junge im Film sich demnĂ€chst umbringt, den bitteren Eindruck hat sein Abschiedsaussehen gemacht.

  26. Max, du hast dir vielleicht das Falsche ausgesucht zum Studieren. Studieren soll nicht schwer fallen. NatĂŒrlich gibt es schwere Zeiten, aber die gehen vorbei, wenn man die Leidenschaft fĂŒr das Thema hat. Vllt hat Max einfach auch von vorne herein nicht die richtige Lernstrategie. Bei Jura darf man NIE NIE aufschieben, sonst bezahlst du dafĂŒr fĂŒr den Rest des Studiums. Ich selbst habe einen Master und einen Doppelbachelor. Nicht so intensiv wie ein Jurastudium, geb ich zu. Aber trotzdem anspruchsvoll. Habe meine Freundin von Jura zu mir in die Anglistik geholt. GlĂŒcklicher war sie nie.

  27. Mal eine etwas kontroverse Meinung:
    Vielleicht ist ein Studium auch einfach nichts fĂŒr diese Leute.
    Die Anzahl der Studierenden steigt immer weiter und immer mehr leiden unter diesen Symptomen vielleicht sollten diese Leute auch lieber eine Ausbildung oder irgendetwas anderes machen. Ist ja nicht schlimm, nicht studiert zu haben.

  28. kann ich nicht nachvollziehen… diese leute haben den sinn des lebens nicht gefunden, und verschwenden ihre lebenszeit, dinge zu tun, die sie nicht tun wollen… traurige menschen.. sehr traurige menschen… distanziert euch von dingen die euch nicht gut tun, ohne wenn und aber… !!!

  29. Ich kann ihn wirklich gut verstehen. Bewundere ihn aber dennoch dafĂŒr dass er doch schon ein ganzes StĂŒck geschafft hat und so gesehen auch schon sehr stolz auf seine Leistung sein kann.
    In meinem Studium war es wirklich menschlich, aber auch da wurde es bei Klausuren und VortrĂ€gen schnell unangenehm. Ich komme generell nicht mit Leistungsdruck klar und habe mich deswegen letztendlich fĂŒr meine kĂŒnstlerische Ader entschieden. Damit werde ich realistisch gesehen vermutlich nicht reich, aber darin gehe ich wenigstens auf.
    Lasst euch nicht unter Druck setzen Leute und nutzt auch eure Ressourcen. Freunde, Hobbys und ein Spaziergang in der Natur tun der Seele unheimlich gut.
    Aber als Freigeist wird man sich in Instituionen niemals wohlfĂŒhlen, soviel muss einem klar sein.

  30. Ich hatte auch einen Burnout in der 10. Klasse. Hab noch die PrĂŒfungen irgendwie geschafft und bin danach zusammengebrochen. Ich kann mich kaum noch daran erinnern. Meine Klassenkameraden erzĂ€hlten mir nur dass ich aussah wie eine Leiche, emotionslos auf die Tafel gestarrt hatte und immer ĂŒber starke Kopfschmerzen geklagt hatte. Das ist jetzt ca. 3 Jahre her. Jetzt bin ich zum 3. Mal in der 11. Klasse und es wird langsam. Ich hatte einen RĂŒckfall und hab schon irgendwie ĂŒber 2 jahre meiner Kindheit bzw. Jugend verloren. Das kriege ich tatsĂ€chlich schon zu spĂŒren wenn ich mit GleichĂ€ltrigen ĂŒber Partys, Discos und Saufen rede… Hab ich schön verpasst. Rechtfertigen muss ich mich leider auch manchmal dafĂŒr, warum mir diese Erfahrungen fehlen. Aber, naja, dafĂŒr hatte ich mindestens eine stark prĂ€gende Erfahrung. Ich hoffe ihn haut es nicht so um wie mich und das er sein Jura Studium schafft (und ĂŒberlebt). 🙂

  31. ja klar weil jeder ja die mittel hat so zwischendurch einen “ cut” zu machen🙄😒
    … nicht jeder kann sich das leisten

  32. Ich bin EinzelgĂ€nger und hab nach ein paar Tagen schon abgebrochen. Fick doch die Welt, warum wird es so vielen Leuten, die so gut in etwas sind und so viel Spaß daran haben, etwas zu lernen, so schwer gemacht?

  33. Ein großes Problem ist, im Studium einen stĂŒtzenden Freundeskreis zu finden.
    Wenn ihr euch im Studium allein fĂŒhlt, nicht der extrovertierte Typ seid, geht zu einer der christlichen Hochschulgemeinden. Ich bin nicht evangelisch, aber mich hats gerettet.

  34. https://youtu.be/5lH1M3qG3Lw Ein wirklich tolles Video. Großes Kompliment. Wir haben vor kurzem ein Video zu einem Ă€hnlichen Thema gemacht. Vielleicht besucht ihr uns mal. Das ganze Vidensus-Team lĂ€sst liebe GrĂŒĂŸe da.

  35. Ich verstehe auch nicht warum heutzutage jeder studieren muss. Manche sind vielleicht einfach nicht dafĂŒr geschaffen đŸ€·đŸœâ€â™€ïž

  36. WĂŒnsche dem Jungen alles Gute.
    Das ist ein super Paradebeispiel fĂŒr die 1,-Etwas Leute, die meinen sie seihen besser am Ball.
    Wer mit solchen Belastungen im Abi stark konfrontiert wurde und viel gelitten hat, aber trotzdem durchkommt, hat meiner Meinung nach weniger Probleme spÀter.

  37. Am besten ist wenn man seine Lernmethoden kennt. Es gibt sinnvolle Arten zu lernen und sinnlose. Bisher geht es mir in meinem Studium ganz gut, aber ich habe mein lernen auch bewusst an meine persönlichen BedĂŒrfnisse und an die effektivsten Lernmethoden angepasst. Und ja ich studiere Jura

  38. Ich habs geschafft mein Abi zu verscheißen weil ich 2 Monate Ă€rztlich krank geschrieben war auf Grund von "Überforderung". Ich kann mich echt in den Mann hineinversetzen.

  39. Er sagt sehr hÀufig "man" anstatt "ich".
    Das ist, imho, ein sicheres Anzeichen dafĂŒr, das man mal mit jemanden reden sollte.
    Am besten mit professionellem Hintergrund.
    Es ist (sollte) niemals negativ zu bewerten (sein), wenn jemand sich um seine geistige Gesundheit kĂŒmmert!

    Source: myself

    Max, alles Gute. Höre nicht auf zu kÀmpfen. Niemals!

  40. Ganz viel Liebe fĂŒr dich Max! Du bist mehr als dein Studium! Nimm dir ein Urlaubssemester! Lass dir deine Probleme nicht kleinreden!

  41. Wenn studenten schon im Studium!? "depressionen und burnout" Bekommen sollten sie vielleicht gar nicht erst in das alltĂ€gliche Berufsleben einsteigen. Am besten nach dem falls abgeschlossenen Studium als hippie auf Gomera leben oder teilzeitjob/Aushilfe im Supermarkt oder in der Kneipe. Im vollzeit Berufsleben ist man gezwungen trotz! Echter diagnostizierter depression/ burnout tĂ€glich 100% leistung erbringen, andernfalls fĂ€llt man aus dem system raus oder entscheidet sich freiwillig fĂŒr weniger geld/weniger arbeit/teilzeitjob/arbeitsunfĂ€higkeit/ sozialhilfe. achtung: RealitĂ€t, kann sehr wehtun

  42. Wer wirklich hilfe braucht geht zum Facharzt /Therapeuten und nicht zur uni. Wenn euch der lernstress, anforderungen, Zeitplan, unikram, PrĂŒfungen und druck zuviel ist und ihr euch dem wie es aussieht nicht gewachsen fĂŒhlt, warum habt ihr/du dann ĂŒberhaupt ein Studium angefangen? Habt ihr euch nicht im vorfeld detailliert und ausreichend ĂŒber eure Studienwahl informiert? Es gibt doch Beratungsstellen, Infoplattformen, Austauschmöglichkeiten en masse? Habt ihr eine ahnung, was erst im Berufsleben auf euch zukommt? Leider seid ihr zu stolz um eure Fassade zu brechen und zuzugeben das ihr fĂŒr ein Studium mental eher nicht geeignet seit. lebt mit den normal bekannten Konsequenzen fĂŒr das ihr euch mit dem Studium freiwillig entschieden habt.

  43. Zum Thema Depression und Burn -Out, ein Lied auf CH-Deutsch;) https://www.youtube.com/watch?v=5R8tiDRCnMw

  44. Ich bin so froh das ich die Uni nie wieder betreten muss. Punkt.

    MINT Bachelor hat mir gereicht, alles was ich jetzt noch in meinem Leben erreichen will, mache ich im Selbststudium und geb einen Scheiß auf den Lerndruck. Eine 5 kann ich in der RealitĂ€t ausbessern, indem ich nochmal nachlese und mein Wissen ausbessere, an der Uni ist man einfach raus und es interessiert Niemanden, ob man PrĂŒfungsangst hatte und dabei die HĂ€lfte des Wissens einfach blockiert war. Zumal man sich in einigen StudienfĂ€chern eh nicht entfalten kann und es mehr Bulimielernen ist, als ein Studium fĂŒr die persönliche Reife. Muss ja alles fĂŒr den Arbeitsmarkt verwertbar und verdaulich sein, ob am Ende ausgeschissene Menschen ĂŒbrig bleiben, interessiert keinen.

  45. Unispychologen: Übergewichtige blonde Frauen, die sich freuen, wenn man aufgrund von psychischen Problemen durchfĂ€llt ohne jeglichen konstruktiven Input

  46. Also bei mir war das erste Semester Mathematik an der Uni die Hölle. Was ich dagegen getan habe? Es zulassen, dass man sich so fĂŒhlt. Sich bei Freunden ausheulen, darĂŒber reden. Vor allem aber einfach immer weitermachen. Fragen, fragen, fragen- gerade wenn man etwas nicht versteht, oder- wie in meinem Fall- wenn man ALLES nicht versteht. Außerdem sind Pausen super wichtig zur Überkompensation. Das heißt: ein freier Tag die Woche. GenĂŒgend Sport als Ausgleich. Nach einer bestimmten Uhrzeit nichts mehr machen. DafĂŒr lieber kontinuierlich auch in den Semesterferien (bis auf eine vorab festgelegte Zahl Urlaubstage im Jahr) schön fleißig lernen.

  47. Zu den gefĂ€hrlichen Stressarten gehört hingegen der Disstress. In diesem Fall ist der Betroffene vollstĂ€ndig ĂŒberfordert von zu vielen EindrĂŒcken und Aufgaben. Sofern diese Anspannung zeitlich begrenzt ist, kann auch der Disstress bewĂ€ltigt werden. HĂ€lt er aber lĂ€nger an, folgen die typischen Stress-Symptome und spĂ€ter auch Stress-Krankheiten.

    Deshalb: Bei den „falschen“ Stressarten sollte jeder Betroffene rechtzeitig die Notbremse ziehen und im Zweifelsfall Ă€rztlichen Rat einholen.

  48. Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Entsprechend vielfÀltig sind Stress-Symptome. Sie lassen sich grob in zwei Bereiche teilen: körperliche Beschwerden und psychische Störungen.

    Psychische Stress-Symptome sind zum Beispiel Gereiztheit und AggressivitĂ€t. Betroffene fĂŒhlen sich wie in einem unsichtbaren KĂ€fig gefangen, können nicht mehr abschalten und reagieren harsch auf ihre Umwelt. HĂ€ufig mischt sich auch ein GefĂŒhl der inneren Unzufriedenheit hinzu, viele Stress-Opfer sind sogar regelrecht deprimiert: Sie beginnen, an sich selbst zu zweifeln und stellen ihre eigenen FĂ€higkeiten in Frage.

  49. Typische körperliche Stress-Symptome sind Herz- und Kreislaufprobleme. Dazu kommen hĂ€ufig noch Kopf- und RĂŒckenschmerzen sowie Verdauungsstörungen. In besonders schwerwiegenden FĂ€llen können auch Allergien und Hautirritationen auftreten.

    Sogar das Sexleben kann vom Stress beeintrĂ€chtigt werden: Viele Betroffene klagen ĂŒber Erektionsstörungen.

  50. Ein Patentrezept zum Stress-Abbau gibt es nicht. Genauso, wie jeder Mensch anders auf Stress reagiert, gibt es fĂŒr jeden auch verschiedene Methoden zum Stress-Abbau.

    Einige Menschen können zum Beispiel beim Langlauf oder Fußballspielen gut abschalten und neue Kraft schöpfen. FĂŒr andere hingegen ist gerade Sport – egal in welcher Form – purer Stress.

  51. Wer extremen Stress hat (z.B. Streit mit Kollegen, Ärger mit dem Chef), sollte unbedingt die Situation verlassen, rĂ€t Psychologe JĂŒrgen Hesse. Am besten kurz vor die TĂŒr gehen oder in die TeekĂŒche und eine kleine AtemĂŒbung machen: FĂŒnf Sekunden einatmen, Atem fĂŒnf Sekunden anhalten und dann so lange ausatmen, bis man gedanklich bis fĂŒnf gezĂ€hlt hat. FĂŒnf Minuten lang wiederholen. Hört sich simpel an, aber es funktioniert wirklich!

  52. Am Montagmorgen nicht gleich wieder loshetzen wie eh und je. „Die GrundprĂ€misse ist, erstmal keinen Stress aufkommen zu lassen“, sagt der Arbeitspsychologe Frank Brenscheidt von der Bundesanstalt fĂŒr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. „Ein Tasse Kaffee oder Tee ist schon ein ganz guter Start.“ Auch zwischendurch gilt: Immer mal innehalten, tief durchatmen, entspannen.

  53. „FĂŒr die Erschöpfung wĂ€hrend des Tages gibt es Anzeichen, wie z.B. der Wunsch nach einer Tasse Kaffee, der Griff zu SĂŒĂŸem oder einer Zigarette, GĂ€hnen, Gereiztheit, Unkonzentriertheit“, sagt Susanne Preiss, Entschleunigungs- und Trainerin fĂŒr Stressmanagement. Wenn wir lernen, kleine Pausen in unseren Alltag zu integrieren, fĂŒllen wir zwischendurch den Energiespeicher auf, können uns ĂŒber den Tag hinweg besser konzentrieren und entziehen so dem Stress den NĂ€hrboden. Tipp: Kleben Sie sich einen kleinen Zettel an Ihren Arbeitsplatz mit dem Hinweis: „Pause machen nicht vergessen“. Z.B. Nehmen Sie das Treppenhaus und gehen Sie es 4 Minuten hoch und runter.

  54. Wieder eine besonders knifflige Aufgabe? Schreibtisch aufrĂ€umen, Fahrtkosten-Abrechnung machen und Visitenkarten sortieren hilft da leider nicht. „Oft ist es so, dass man die falschen PrioritĂ€ten setzt und wichtige Aufgaben vor sich herschiebt, aber genau dadurch entsteht Stress, weil sich die Aufgaben summieren. In diesem Fall hilft die klassische To-do-Liste.“ Stufen Sie ein, was sehr wichtig, wichtig und weniger dringend ist und arbeiten Sie die Liste dahingehend ab.

  55. Am effektivsten arbeitet man, wenn man alles der Reihe nach abarbeitet. Niemals mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen! Diese Arbeitsweise fĂŒhrt definitiv zu psychischer Belastung und Stress. Daher sollten auch neue E-Mails nicht grundsĂ€tzlich sofort gelesen werden – besser abwarten, bis man Zeit hat, sich um etwas Neues zu kĂŒmmern. Wer ĂŒberfordert ist, sollte eventuell einen Kollegen um Hilfe zu bitten. Auch einfach mal NEIN sagen oder Delegieren kann notwendig sein, um Stress im BĂŒro zu vermeiden.

  56. Ein kleiner Plausch mit einem wohlgesinnten Kollegen kann ein guter Stresshemmer sein. Wichtig: VerkrĂŒmeln Sie sich fĂŒr ein kleines SchwĂ€tzchen in die TeekĂŒche oder machen Sie einen kleinen Spaziergang in der Mittagspause.

  57. Alles, was die Seele fĂŒr einen kleinen Moment baumeln lĂ€sst, z.B. Fotos von der Liebsten, Erinnerungen an den letzten Sommerurlaub oder die Kinokarten fĂŒr den Feierabend, ist ein wahrer Stresskiller. Tipp: Den Schreibtisch individuell öfter mal umgestalten, damit man selbst sieht und merkt: Es gibt nicht nur Arbeit.

  58. Man sollte Arbeit und Freizeit voneinander trennen. Hintergrund: TĂ€tigkeiten werden immer dann als besonders erholsam empfunden, wenn sie einen Wechsel zum Bisherigen darstellen. Kleine Rituale nach Feierabend markieren den Wechsel. Beispiel: Fenster aufreißen und die RĂ€umlichkeiten gut durchlĂŒften. Diese Handlungen sollten als Abschluss eines Arbeitstages empfunden werden. Wichtig: Machen Sie jeden Tag dieselbe Handlung.

  59. Wichtig ist nur: Man muss sie nutzen, sich Zeit nehmen und bewusst den Alltag ausschalten. Und wenn jemand absolut nicht zur Ruhe kommt? Mit autogenem Training haben Ärzte auch in besonders hartnĂ€ckigen FĂ€llen schon gute Erfolge erzielt.

    Ein anderer Ansatz besteht darin, die sogenannten Stressoren aktiv zu vermeiden. Stressoren nennt man von außen auf uns einwirkende Faktoren, die Stress verursachen. Diese können ein zu hohes Arbeitstempo und Leistungsdruck am Arbeitsplatz sein, die nervenden Nachbarskinder oder lauter VerkehrslĂ€rm.

  60. Aber Achtung! diese Methode ist nur dann wirksam, wenn sie ehrlich zu sich selbst sind. Oft schieben wir den psychischen Druck auf Stressoren, die gar nicht dafĂŒr verantwortlich sind. Wenn sie die Nachbarskinder also mal wieder zur Weißglut bringen, sind es vielleicht vielmehr die eigenen Ängste und Sorgen, die ihren Stress auslösen. Unter UmstĂ€nden können die eigentlichen Stressoren so versteckt sein, dass ein Psychologe Ihnen helfen muss, sie ausfindig zu machem.

  61. Lange Zeit galt Burnout als reine „Manager-Krankheit“. Zu viel Stress im Beruf und eine dauerhafte Überlastung drĂ€ngten viele in einen Zustand der chronischen emotionalen Erschöpfung – bei deutlich verringerter LeistungsfĂ€higkeit.

    Inzwischen ist die Krankheit weiter erforscht. Heute wissen wir: Auch Rentner und Arbeitslose können unter Burnout leiden. Denn es ist nicht nur beruflicher Stress, der als Auslöser in Frage kommt.

  62. Das können ebenso Beziehungsprobleme und sonstige Desillusionierungserlebnisse sein. Wichtig ist, dass das unschöne GefĂŒhl „ausgebrannt zu sein“ (engl.: Burnout = ausbrennen) richtig behandelt wird.

    In leichten FĂ€llen empfehlen Ärzte viel Ruhe, Entspannungstechniken und ausgiebige GesprĂ€che ĂŒber Motivation und Lebensziele. In besonders schweren FĂ€llen kann die richtige Balance nur mit Hilfe von Psychotherapie und Medikamenten wieder hergestellt werden.

  63. Hört sich mehr nach burnout an. FĂŒr Depressionen braucht man nicht zwingend viele Arbeitsstunden oder Ă€hnliches

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